VfB Boxberg-Wölchingen 1921 e.V.

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Chronik

Gründungsmannschaft des VfB
1921 Vereinsgründung am 25.04.1921. Die Fußballabteilung des TV Boxberg löste sich auf und wurde unter dem Namen VfB Boxberg-Wölchingen 1921 e.v. neu gegründet
1923 Sportplatzeinweihung:
Hierzu eine Anzeigentext aus dem "Bauländer-Bote":

Zu der am Sonntag, den 26.08.1923 stattfindenden Platzeinweihung, verbunden mit Fußball-Pokalspielen und olymp. Wettkämpfen wird hiermit die Einwohnerschaft von Boxberg und Umgebung zu zahlreicher Teilnahme freundlich eingeladen. Das reichhaltige Programm bietet Gewähr dafür, dass nicht nur der Sportsmann, sondern auch der Laie vollbefriedigt, von dem Gebotenen wieder an sein Alltagswerk zurückkehrt.

Der Sportauschuss

1924 Unstimmigkeiten zwischen Boxberg und Wölchingen führten zum Bruch. Fortan spielte auch eine Wölchinger Mannschaft. Eine formelle Trennung mit Namensänderung gab es jedoch nicht.
1925
bis
1939
Reger und eifriger Fußballbetrieb mit wechselhaften Erfolgen:
Wachsende Mitgliederzahlen sorgten im Jahr 1927 für drei Vereinsvorsitzende. Am 29.01.1939 trug man gegen Wertheim das letzt Spiel vor dem II. Weltkrieg aus.
1945 Der Krieg hatte auch in den Reihen der Fußballer für Lücken gesorgt. Trotzdem konnte man am 2.12.1945 wieder mit dem Spielbetrieb anfangen.
1951 VfB übernimmt die Organisation des Faschingsumzuges da es dem Narrenverein nicht möglich war. Ab diesem Jahr findet der VfB-Maskenball am Faschingssamstag statt.
1952 Vereinsfürhung beschließt nur noch alle 2 Jahren Wahlen der Vorstandschaft durchzuführen.
Probleme wieder bei Durchführung des Faschings. Keine Unterstützung durch Stadt und andere Vereine, weshalb der VfB auch nur "seinen" Ball abhält - kein Umzug! Trotz allem lässt der VfB auf seine eigene Rechnung 600 "Buchfinke" drucken und kann diese sehr schnell verkaufen.
1953 Es bildete sich eine Faschingsgesellschaft unter Beteiligung aller Vereine.
1954 Beginn der Verhandlungen mit der Stadt wegen eines neuen Sportplatzes
1955 1. Fusionsversuch zwischen VfB und TV Boxberg.
1958 VfB führt wieder den Fasching durch und stiftet 200.- DM dür die ersten Masken (Geißle/Böckle) die Seipp Biehler entwarf.
1961 40-jähriges Vereinsjubiläum mit großem Festzug durch die Boxberger Straßen, Ehrenbankett u.a.
1967 1. Volksmarsch durch den VfB in Boxberg, durchgeführt mit 160 Teilnehmern
1971 50-jähriges Vereinsjubiläum vom 18. bis 21. Juni:
Festbankett und Tanzveranstaltungen in der alten Turnhalle und Pokalspiele auf dem neuen Sportplatz. Trotz starkem Regen entschloß man sich, das Spiel zwischen den Amateuren des KSC und der SG Rot-Weiß Frankfurt wenigstens durchzuführen. Restl. Spiele erfolgten erst im August.
1972 Sportplatzeinweihung anlässlich der Maimesse.
1974 VfB veranstatet das 2. Umpfertäler-Pokalturnier, welches ins Leben gerufen wurde, nachdem die 12 Ortsteile zur Stadt hinzukamen.
1975 1. AH-Turnier auf dem neuen Sportplatz
1977 Beginn und Abschluss der Verhandlungen mit der Stadt Boxberg wegen der Überlassung der alten Turnhalle. Somit war der Grundstein gelegt für das jetzige VfB-Sportheim. Es begannen die Planungen für ein in dieser Größenordnung einmaliges Bauvorhaben des VfB.
1979 AH-Abteilung veranstaltet in der Umpfertalhalle das 1. Hallenturnier für AH-Mannschaften.
1980 Eigentlicher Baubeginn in der alten Turnhalle mit den Duschen und Umkleideräumen.
1982 Sportheimeinweihung am 31. Oktober.
Mit dieser Eröffnung beginnt auch eine neue Ära. Fortan wird das Sportheim von der gesamten Bevölkerung "genutzt" für Abhaltung von Feierlichkeiten aller Art.
Für das Sportheim wurde die volle Wirtschaftserlaubnis erteilt, sodass auch die rechtliche Seite erfüllt wurde. Die Bewirtung erfolgt bei den Festlichkeiten durch den Verein.
1983 VfB unterhält insgesamt 8 Mannschaften, davon sind 5 Jugendmannschaften.
1985 Gesangverein Boxberg zieht ins Sportheim ein, zur Abhaltung seiner Singstunden. Es gibt in Boxberg keine Gastwirtschaft mehr zum Abhalten der Übungsstunden.
1986 Der VfB wird 65 Jahre alt.
Ein Fest findet nicht statt, da der Gesangverein 125-jähriges Bestehen feierte und ferner die Fußball-WM in Mexiko stattfand.
Umbauarbeiten der gesamten WC-Anlage im Sportheim.
1987 Großes Sportfest im Juni wird abgehalten.
Wegen dem schlechten Wetter muß das Zelt erstmals auf den asphaltierten Platz vor dem Sportheim aufgestellt werden. Es wurde - aus finanzieller Sicht - zum besten Sportfest des VfB in seiner Vereinsgeschichte.
Hauptsächlich für die Jugendmannschaften wurde ein 9-sitziger Bus gekauft.
Baumaßnahme: Abwasserkanal des Sportheims muß völlig erneuert werden (Verstopfung während des Sportfestes).
1988 Teilnahme der 1. Mannschaft bei einem internationalen Fußballturnier in Callela/Spanien. Näheres kann von den Teilnehmern erfragt werden.
Toller Erfolg im Kreispokal (unter den letzten 4).
1989 Wieder ein Jahr mit Bautätigkeiten, denn es muss ein neuer Erdtank (für Ölheizung) eingebaut werden und aus dem ehemaligen EVS-Stromhaus wurde ein Geräteraum. Desweiteren wurde eine Garage angebaut.
1991 Sportfest anl. des 70-jährigen Vereinsbestehen im Juni.
Sportliche ist zu vermerken, dass sich die 1. Mannschaft zu Beginn der 90er Jahren meistens unter den "ersten Fünf" befand, aber der große Sprung noch nicht gelant. Erst in der Spielrunde 93/94 sollte sich dies ändern.
1993 Für rund 45.000.- DM wird der gesamte Umkleide-/Duschekomplex erneuert.
Großes Handicap für den Trainigs-/Spielbetrieb ist das Fehlen eines Trainigsplatzes. Aussicht auf Besserung ergebt sich durch den Ankauf des gesamten Geländes um den bisherigen Sportplatz durch die Stadt. Verhandlungen mit der Stadt beginnen. Problem ist die Maimesse.
Trauriges Ereignis: Bei einem Arbeitsunfall (tödl. Gifte in einem Schacht) in Kupprichhausen verstarben drei Stadtarbeiter. Darunter das Mitglied Robert Hofmann und unser Ehrenmitglied Anton Albrecht.
1994 Sportlich geht es aufwärts beim VfB, denn die Mannschaft wird ungeschlagen Meister in der B-Klasse und steigt auf in die A-Klasse.
1995 Die 1.Mannschaft wurde auch auf Anhieb Meister in der A-Klasse und steigt auf in die Bezirksklasse. Einmalig ist dies in der Vereinsgeschichte. Am Jahresende belegt diese Mannschaft in der lfd. Runde in der Bezirksklasse den 2. Platz und man kann guter Dinge ins Jubiläumsjahr 1996 gehen.
Bezüglich des Trainingsplatzes gehen die Bemühungen schleppend voran. Einmalig ist auch die Situation an der Vereinsspitze. Es wurde keine Einzelperson gefunden, die das gesamte Amt übernimmt. Hieraus wurde dann ein 3er-Gremium, welches sich die Aufgaben teilt.
Im Sportheim wird wieder Investiert und ein Kühlraum erstellt.
1996 Das herausragende Ereignis ist zwiefellos das 75-jährige Vereinsbestehen. Mit einem Festbankett am 28.06.1996 und einem großen Sportfest vom 5. bis 8. Juli 1996 wird das Jubiläum gefeiert.
Die 1. Mannschaft des VfB machte nochmals ein Geburtstagsgeschenk, denn man errang in der Bezirksliga die Vizemeisterschaft. Dieser 2. Platz in der Abschlusstabelle bringt die Relegationsspiele für den Aufstieg in die Landesliga. Dies schaffte die Mannschaft allerdings nicht.
2010 Im Sommer wurde von Markus Oertel eine neue Küche (wurde von Wolfgang Fröschel freundlicherweise zur Verfügung gestellt) in die Grillhütte eingebaut
2011 Neues Dach auf der Grillhütte. Aufgrund eines Lecks im Dach und eines dadurch entstanden Wasserschaden in der Dachkonstruktion wurde beschlossen, das Dach der Grillhütte kpl. zu erneuern und in diesem Zuge auch um ca. 5m zu verlängern. Durch die Verlängerung ist zukünftig gewährleistet, dass bei schlechtem Wetter Unterstellmöglichkeiten für die Zuschauer vorhanden sind. An den Umbauarbeiten waren maßgeblich Markus Oertel, Achim Tippl, Jochen Oertel und Timo Kettemann beteiligt.
2013 Sportheim Renovierung 2013
Nach der Renovierung der Bar im Winter 2010/11 wurde im Winter/Frühjahr 2013 mit der Renovierung des Gastraumes des Sportheimes begonnen. Bauleiter dieser aufwendigen und arbeitsintensiver Maßnahmen waren wieder Markus Oertel und Achim Tippl. Während dieser Zeit war es notwendig das Sportheim vorübergehend zu schließen.
Dieses Projekt beeinhaltete folgende Maßnahmen:
  • der Gastraum wurde eingerüstet
  • abgehängte Decke inklusiver Dämmung wurde entfernt (sehr schmutzig und staubig)
  • alle Stromleitungen wurden neu verlegt (Günther Wissinger)
  • auf die Wände mit Nut und Federbrettchen wurden Rigipsplatten aufgeschraubt, verspachtelt, verschlifffen und gestrichen.
  • Balken gestrichen
  • neue Deckenlampen
  • neuer Stromschaltkasten
  • neue Küchenmöbel hinter der Theke
  • Beamer wurde installiert
  • VfB-Wappen aufgezeichnet (Markus Oertel)
  • Kabelkanal mit indirekter RGB-Beleuchtung
  • Boden wurde abgeschliffen und eingelassen
  • alte Pokalkästen wurden gestrichen auf der Empore aufgehängt
  • neue Schränke in der Küche
  • neue Treppe zur Empore (Heizung) inkl. neuem Treppengeländer (S. Adelmann)
Nach arbeitsreichen und sehr intensiven Arbeitswochen erstrahlt unser Sportheim nun wieder in neuem und sehr schönen Glanz.
Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer.
2015 Neuer Ballfangzaun
Da der alte Ballfangzaun hinter dem Tor (Ballenberger Weg) unendlich viele Löcher und durchgerostet war, wurde Im August 2015 ein neuer Ballfangzaun angebracht. Die Bauleiter dieser aufwendigen Maßnahme waren wieder Markus Oertel und Achim Tippl. Das Gerüst wurde freundlicher Weise von Frank Sittler zur Verfügung gestellt. Da das Gerüst ca. eine Länge von 10m hatte mußte es 4x mal abund wieder aufgebaut werden.
An insgesamt 4 Wochenenden (teilweise auch unter der Woche) wurden mit fleißigen Vereinsmitgliedern folgende Arbeiten erledigt.
  • Gerüst aufbauen
  • Alten verrosteten Maschendrahtzaun entfernen und entsorgen
  • Pfosten streichen
  • Spanndraht anbringen und spannen
  • Zaun anbringen (25m Rolle, 2m hoch feuerverzinkt und mit schwarzem Kunststoff ummantelt)
  • Gerüst abbauen und versetzen
In diesem Zuge wurde von den beiden Bauleitern Markus Oertel und Achim Tippl auch insgesamt drei neue Stadionlautsprecher montiert und angeschlossen. Somit können alle Zuschauer die Durchsagen und die Musik auf dem Sportplatz deutlich verstehen, unabhängig des Standorts.
Der Dank der Vorstandschaft, der Mannschaft und des gesamten Vereins geht an unsere beiden Bauleiter Markus Oertel und Achim Tippl und selbstverständlich auch an alle fleißigen Helfer ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre umzusetzen.
2016 Im August 2016 wurde von Markus Oertel, Achim Tippl und Markus Seidt die neue Theke im Sportheim eingebaut. Die Theke wurde von der Distelhäuser Brauerei gestellt, Gegenleistung 10 Jahres Rahmenvertrag.

Arbeiten:

  • Theke ausbauen
  • Boden abfräsen
  • Neuen Boden gießen
  • Boden streichen Epoxidharz
  • Theke aufstellen
  • Arbeitsplatte und Verkleidung anbringen
Eröffnung der neuen Theke am ersten Heimspiel der Runde 2016/17 gegen Gerchsheim am Samstag, den 03.09.2016 mit Musik.
2016 Aufgrund des feuchten Raumklimas und der schlechten Lüftung waren die Decken und Wände der neuen Kabine im Laufe der Jahre so sehr mitgenommen (u.a. Schimmelbildung), dass es zwingend notwendig wurde die Kabine zu renovieren. Folgende Arbeiten wurden dabei hauptsächlich durch Markus Oertel und Achim Tippl zum Jahreswechsel 2015/2016 durchgeführt:
  • Abbau der Sitzbänke und Ablagen
  • Decke (Nut und Federbrettchen) entfernt
  • Duschwand bis zur Decke erhöht
  • Zwei Lüfter in die Dusche eingebaut (Laufen sobald das Licht angemacht wird)
  • Rigipsplatten an Wände und Decken angebracht, verspachtelt und verschliffen und gestrichen.
  • Halterungen für Sitzbänke und Ablagen neu gepulvert
  • Bretter für Sitzbänke und Ablagen abgehobelt und geölt
2016/2017 Folgende Arbeiten wurden durch Markus Oertel und Achim Tippl in den alten Kabine und der Dusche durchgeführt.
  • Decke heruntergerissen und neue Wasserleitungen und Anschlüsse für die Duschen und die Heizung wurden installiert. In diesem Zuge wurden auch neue Duscharmaturen eingebaut.
  • Dusche wurde neu gefliest
  • In der Kabine neuer Boden (Epoxidharzboden), neue Decke, neue Türen, neues Licht, Boxen in der Decke, neue Steckdosenabdeckungen.
Nach den umfangreichen Renovierungsmaßnahmen werden die alten Kabinen zukünftig als Heimkabine genutzt.